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1. NATIONALE BEARDED COLLIE AUSSTELLUNG (2006) |
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Am Sonntagmorgen wurden wir nicht durch Regenprasseln geweckt. Aufatmen! Der Himmel sah freundlich aus und die Stimmung entsprechend.
Wieder zog unsere Karawane Richtung Sopot zum Hippodrom. Heute mussten wir in Ring 1, der etwas abseits vom übrigen Ausstellungsgeschehen lag. Hier war die Beardiegemeinde unter sich. Es waren 36 Beardies gemeldet.
Sehr liebevoll waren die Vorbereitungen für diese Ausstellung getroffen worden. Wir erhielten außer einer ganz herzlichen persönlichen Begrüßung und der Einladung zu einem Beardiepicknick im Anschluss an das Richten, eine selbst angefertigte Karte und eine Startnummernclip.
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Die Ringhelfer waren in hübsche schottische Gewänder gekleidet und gaben sich darin sehr ausgelassen und fröhlich.
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Wieder wurden unser Zelt gegen eventuelle Nässe von oben und die Plane gegen vorhandene Nässe von unten hergerichtet, die Hunde aus dem Auto geholt und die bei einer Ausstellung üblichen Bürst- und Verschönerungsarbeiten an den Beardies vorgenommen. Heute sollte außer Ginkgo und Finn auch Fine ausgestellt werden.
Im Gegensatz zum Samstag war es geräumig im Pavillon, denn Temperatur und Luftfeuchtigkeit ermöglichten es den „Mitreisenden“ draußen vor dem Zelt zu sitzen.
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Es gab eine Baby Klasse, in der niedliche 3 bis 6 Monate junge Beardies durch den Ring trollten. |
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Allen Zuschauern am Ausstellungsring lag beim Anblick der fröhlichen Kleinen ein Lächeln auf dem Gesicht |
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n der Offenen Klasse der Rüden standen die selben Hunde wie am Vortag. Wirklich schön war, dass sowohl am Samstag als auch am Sonntag die Ausstellungsringe im Gegensatz zu deutschen Verhältnissen sehr groß und weitläufig waren und die Beardies ihr Gangwerk endlich einmal richtig zeigen konnten.
Richter heute war Tomasz Spiewankiewicz, er hat sich maßgeblich dafür engagiert, dass es überhaupt Bearded Collies in Polen gibt und war der erste Beardiezüchter in Polen.
Ginkgo hat seine Sache auch an diesem Tag gut gemacht – nicht rumgehampelt – und wurde wieder mit einer schönen Bewertung auf den 3. Platz gesetzt.
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V 3
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Zweiter wurde der 5. Platzierte vom Samstag. |
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Mit welch großer Liebe und Sorgfalt die Organisatoren diese Ausstellung vorbereitet hatten zeigte sich an den vielen Kleinigkeiten, die sie bedacht hatten. So gab es außer einem hübschen Diplom eine Medaille ( Bronze für Ginkgo ). Das blaue Band, das wie auch in Dänemark ein Hund mit der Bewertung Vorzüglich erhielt, dieses blaue Band gab es als Schleife gebunden.
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Außerdem gab es für jeden teilnehmenden Hund ein eigenes Hundehaus, das Ginkgo ganz schnell als sein Eigenheim besetzt hat. Die Farbgebung war kein Anlass, es zu verschmähen. |
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Die Wahl des BOB war für den Richter am Ende dann wirklich schwer, denn die Championhündin und der Championrüde waren beide wunderschön, bewegten sich traumhaft und die Entscheidung hätte sowohl für den einen als auch für die andere ausgehen können, beides wäre gerecht gewesen. Gewonnen hat am Ende der Rüde. Damit war der offizielle Teil der Ausstellung beendet.
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Nun kam die Belohnung
für die Hunde:
Alle Beardies, vom Puppy bis
zum Veteranen, Rüden und Hündinnen, wurden losgemacht und durften in wilder Jagd
gemeinsam rennen und toben.
Das friedliche, fröhliche, wilde Miteinander der Hunde endete mit Hundekuchen für alle.
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Inzwischen waren fleißige Helfer dabei, im Richterzelt Vorkehrungen für den gemeinsamen Abschluss der Ausstellung zu treffen. |
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Unsere Blicke wanderten immer wieder sorgenvoll zum Himmel, denn der verfinsterte sich und in der Ferne zuckten Blitze. Dann setzte der Regen ein….Heftige Schauer wechselten mit gleichmäßigem Landregen. Schade, wir hätten den Veranstaltern ein sonniges Ende gewünscht!
Alle Teilnehmer wurden zum Richterzelt gebeten und dort wartete eine köstliche Überraschung auf uns:
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Den Richtern beider Ausstellungstage wurden mit einem Präsent und lieben Worten gedankt. Alle Aussteller, Helfer und Richter tranken gemeinsam Sekt, aßen Kuchen und nutzen die Zeit zu Gesprächen, zum Austausch von Visitenkarten oder um Einladungen für kommende Ausstellungen auszusprechen. Es regnete in Strömen und keiner hat Notiz davon genommen.
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Bemerkenswert, weil verschieden zu Ausstellungen in Deutschland, war das deutliche Gemeinschaftsgefühl der polnischen Aussteller. Hier konnte man einen Wettstreit ohne Missgunst erleben. Die Beardiegemeinde in Polen ist noch klein und allen geht es darum, für die Rasse etwas Gutes zu erreichen. Ein bisschen von diesem Miteinander wünsche ich mir für uns hier in Deutschland auch.
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